GFW – Wennigsen stellt sich eindeutig gegen Mega-Windkraftmasten

Fotomontage:Blick von Degersen (aus dem Kapellengarten) auf den Deister. 200 Meter hohe Windkraftwerke in diesem Bereich verstellen den Blick.

Fotomontage:Blick von Degersen (aus dem Kapellengarten) auf den Deister. 200 Meter hohe Windkraftwerke in diesem Bereich verstellen den Blick.

Im Regionalen Raumordnungsplan der Region Hannover, RROP, sind so genannte Vorandflächen zur Bebauung mit Windkraftanlagen vorgesehen. Unter den etablierten Parteien herrscht Konsens darüber, daß die Energiewwende nur mit viel Windkraftanlagen gelingen kann.

Die Region Hannover als Metropolregion hat bereits eine im bundesweiten Vergleich sehr hohe Dichte an Windkraftanlagen und will diese sogar noch erhöhen. Dabei ist Windenergie nicht grundlastfähig. Wenn der Wind kräftig bläst, müssen schon heute Anlagen stillgelegt werden, Strom wird kostenträchtig in ausländische Netze weitergeleitet.

In Anbetracht dieser Fakten ist es völlig unverständlich, die Zahl der Windkraftanlagen immer weiter zu erhöhen. Und dann auch noch ausgerechnet in Metropolregionen, wie hier bei uns.

Die GFW tritt für eine Ende des weiteren Ausbaus der Windkraftanlagen in der Region Hannover ein. Stattdessen sollten wir uns verstärkt darum bemühen, Speicher für Strom zu entwickeln, der durch erneuerbare Energieträger gewonnen wurde.

Eine weitere „Verspargelung“ unserer Region – zumal mit Megamasten von 200 Metern Höhe – darf es nicht geben.

Auch für die Naherholung in der Metropolregion Hannover wäre ein Ende des Ausbaues der Windkraftanlagen besonders bedeutsam. Deshalb setzt sich die GFW auch gegen monströse Windkraftanlagen z.B. in Degersen ein, die das touristisch wertvolle Naherholungsgebiet des Calenberger Landes zerstören würden.

Die Ausweisung der Vorrangflächen (und viele andere Vorschläge der Regionsverwaltung) wird von der rot-grünen Mehrheit in der Regionsversammlung allerdings ausdrücklich befürwortet.
Auch die SPD steht hinter diese Entscheidungen, weil die SPD mangels eigener Ideen bisher von den Grünen am Nasenring durch die Manege gezogen wird.
Wenn sich nun die SPD – angeblich – hinter die Bürger stellt, dann kann man das guten Gewissens als Heuchelei und wahlkampfbedingt abhaken. Auch die CDU ist bisher nicht mit originelle Ideen aufgefallen und versucht nun krampfhaft auf ein Thema aufzuspringen, das ihr die Bürger quasi vor die Füße getragen haben.
Die Entscheidungen zur Windkraft sind allerdings deutschlandweit unter den etablierten Parteien, also allen, die jetzt versuchen, die Bürger mit falschen Versprechungen auf ihre Seite zu ziehen, Konsens. Als Bürger sollte man sich daher nicht täuschen lassen. Die politischen Grundsatzentscheidungen wurden bereits beschlossen. Von eben diesen Parteien.
Wer als Bürger also wirklich an diesen Entscheidungen etwas ändern will, kann dies nur tun, indem er/ sie sich selbst politisch engagiert.
Bürgerinitiativen und Unterschriftenaktionen mögen gut sein, werden aber am Ende nicht viel bewirken. Immerhin zeigen solche Aktionen, dass Bürger sich doch noch vom bequemen Sofa wegbewegen.

Die GFW steht ganz eindeutig gegen mehr Windkraftanlagen in der Metropolregion Hannover.

Wir wollen dieses Thema in der Regionsversammlung mit eigenen Abgeordneten behandeln, denn dort wird abgestimmt, dort wird entschieden.

Wir, die Gemeinschaft Freier Wähler, GFW, bieten interessierten und aktiven Bürgern die Möglichkeit sich selbst in der Regionspolitik einzubringen. Politische Entscheidungen können nur politisch beeinflusst werden, nicht durch Unterschriften oder Bürgerinitiativen.

Wer Interesse hat, sich jenseits von Parteienklüngel kommunalpolitisch zu engagieren ist herzlich eingeladen, bei uns, der GFW, mitzumachen:
Tel. 0511 616 23530 GFW-Wennigsen oder GFW-Region oder persönlich in der Hildesheimer Straße 17 in Hannover.

Die GFW ist keine Partei, sondern ideologisch unabhängig. Unsere Mitglieder sind wirklich frei. Wir entscheiden sachorientiert, im Interesse der Bürger.

Print Friendly

Comments are closed.